Im Mittelpunkt steht das übergeordnete Ziel einer Optimierung der Förderstrukturen in Baden-Württemberg. Hierzu werden die Rahmenbedingungen untersucht, unter denen Athletinnen und Athleten in Baden-Württemberg trainieren, lernen, arbeiten und leben. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie es Athletinnen und Athleten geht und wie sich ihr sportliches, schulisch-berufliches und familiäres Umfeld auf ihre weiteren Karriere- und Lebensentscheidungen auswirkt. Im Rahmen der quantitativen Teilstudie werden Teilfragestellungen zu drei übergeordneten Bereichen untersucht:
- Erfassung und Beschreibung
- Wie zufrieden sind Athletinnen und Athleten mit ihrem Leistungs-, Lern-, und Lebensumfeld und wie gesund und leistungsfähig fühlen sie sich?
- Wie stark fühlen sich Athletinnen und Athleten mit dem Leistungssport verbunden?
- Wie flexibel sind das familiäre, schulisch-berufliche und leistungssportliche Umfeld und wie individuell sind diese Bereiche aufeinander abgestimmt?
- In welcher Form sind Athletinnen und Athleten bei alltäglichen Entscheidungen im Leistungssport eingebunden?
- Typologisierung und Mustererkennung
- Inwieweit lassen sich Athletinnen – und Athletengruppen identifizieren, die über bessere Rahmenbedingungen für eine aussichtsreiche Karriere verfügen?
- Welche strukturellen Muster lassen sich für aussichtsreiche Karrieren identifizieren?
- Von welchen Bedingungen hängt es ab, ob Athletinnen und Athleten dazu bereit sind, ihr Leben voll und ganz auf den Spitzensport auszurichten?
- Warum sind manche Athletinnen und Athleten eher bereit dazu, ihre Karriere zu beenden als andere?
- Praxistransfer und Organisationsentwicklung
- Welche konkreten Maßnahmen lassen sich aus den gewonnenen Erkenntnissen für die Praxis des Spitzensports ableiten?
- Welche Ansatzpunkte bieten die Befunde für eine partizipative Organisationsentwicklung im Leistungssport?